Tag des Glücks & Frühlingsbeginn

Heute wird doppelt gefeiert, denn heute ist der „Internationale Tag des Glücks“ und gleichzeitig Frühlingsbeginn! Zufall? Also mich persönlich macht es definitiv glücklich, dass es wieder Frühling ist. Veilchen, Huflattich, Gänseblümchen am Wegesrand, die Forsythien gerade um’s Aufblühen und auch die Magnolienblüten trauen sich täglich ein Stückchen weiter aus ihrem Winterversteck. Doch das heute tatsächlich nur am Rande, denn wusstet ihr, dass man Glück essen kann? Ja, richtig gelesen! Glück kann man essen!

Das wirklich Gute an der Sache: Jeder Lebensmittelladen bietet gleich ganz viel davon an – nur das Glücksschild fehlt, sodass man diese Lebensmittel auch als Glücklichmacher erkennt. Aber nun möchte ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen. Es geht um die Aminosäure Tryptophan. Enttäuscht, dass die Antwort nicht „Schokolade“ war? Sorry! Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, das heißt der Körper kann sie nicht selber bilden und ist somit auf die Zufuhr von außen – also über Nahrung – angewiesen. Und wenn wir unserem Körper Tryptophan zur Verfügung stellen, dann produziert er daraus Serotonin. Und ich denke Serotonin ist jedem ein Begriff. Das ist nämlich jener Botenstoff, der die Glücksgefühle in uns weckt! Gerne auch als Glückshormon bezeichnet.

Good Food, Good Mood

“Good Food, Good Mood” ist also mehr als nur ein Spruch! Doch wo steckt dieses Tryptophan nun drin? Käsesorten wie Parmesan und Emmentaler führen die Liste an, doch dann reihen sich gleich die ersten pflanzlichen Nahrungsmittel ein – Sojabohnen und Cashewkerne. Nach Edamer, Brie und Camembert folgen Weizenkeime, Erdnüsse und Sonnenblumenkerne. Zwischen Fleisch und Fisch liegt der Sesam, dann folgen Steinpilze, Weizenkleie und Linsen. Auf die Eier folgen Grüne Bohnen, Getreide und Kichererbsen.

Kohlehydrate haben in den letzten Jahren ja schwer an ihrer Beliebtheit eingebüßt, also will ich hier mal eine Lanze für sie brechen. Es ist aus mehrerlei Gründen schlau ausreichend davon zu essen. Im Bezug auf Tryptophan will gesagt sein, dass der Körper diese glücklichmachende Aminosäure nur verwerten kann, wenn ihm ausreichend Kohlehydrate zur Verfügung stehen.

Das Glück am Frühstückstisch

Immer wieder erstaunlich was in Pflanzen alles drinnen steckt, oder? Ich hoffe euer morgendliches Frühstücksmüsli mit Nüssen, Sonnenblumenkerne und Haferflocken schmeckt euch ab heute besonders gut und lässt euch ganz bewusst ein bisschen glücklicher sein. Wenn ihr dazu Kaffee trinkt, helft ihr dem Glück gleich doppelt auf die Sprünge, denn Koffein kümmert sich darum, dass der Körper Dopamin freisetzt – ein weiteres Glückshormon. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Lebensmittel, die die Glücksgefühle auf unterschiedliche Art und Weise auf Trab bringen. Eins ist aber sicher: Ein frühlingshafter Tag mit viel Sonnenschein ist der Stimmung natürlich auch immer dienlich!

In diesem Sinne genießt den Frühlingsbeginn und feiert den Tag des Glücks!

Verwendete Literatur:

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