Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, das Jahresende aber noch nicht gekommen. Diese Zeit “zwischen den Jahren” ist irgendwie immer ein bisschen anders als das restliche Jahr. Unter anderem die Zeit der Rauhnächte und die Zeit des Rückblicks auf das vergangene Kalenderjahr. Persönlich darf ich auf ein wundervolles 2025 zurückblicken.
Das Wunder
Wenn wir den Begriff “Wunder” hören, denken wir oft an schicksalshafte, übernatürliche, unerklärliche Ereignisse. Ich will sie in diesem Zusammenhang aber eher als schöne, vielleicht sogar einzigartige Ereignisse verstehen, die uns im täglichen Leben widerfahren. Solche, , die ohne Vorwarnung eintreten und etwas überraschend Positives bringen. Diese Momente, in denen man mit offenem Mund dasteht, weil man nicht glauben kann wie unglaublich es ist was man sieht. Oder wo einem das Herz aufgeht, weil einen diese Begegnung oder Erfahrung so berührt. Nicht übernatürlich, sondern absolut natürlich und irdisch.
Das Wunder ist des Augenblicks Geschöpf.
Johann Wolfgang von Goethe
Ich war dieses Jahr viel unterwegs, habe viele neue Orte sowie Menschen kennengelernt. Manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass es überall anders wundervoller als zu Hause ist. Das trügt allerdings etwas. Für mein Empfinden ist es eher der Tatsache geschuldet, dass wir zu Hause mehr kennen und selbst das was wir anfangs als wundervoll wahrgenommen haben, zur Gewohnheit, zum Alltag oder Routine wurde.
Ist es wo anders wundervoller als zu Hause?
Andernorts haben die Wunder noch mehr Chance uns aus quasi heiterem Himmel positiv zu überraschen. Vorausgesetzt wir sind offen für Neues. Denn sie lassen sich definitiv nicht planen und warten bestimmt nicht auf einen. Man muss sie nehmen und wertschätzen, wenn sie da sind! Das was diese Art von Wunder ausmacht ist es den Moment zu leben und genießen. Verpassen wir den Augenblick, ist er fort, das Wunder wird nicht zurückkommen. Je offener wir durch die Welt gehen, desto mehr Wunder werden wir finden. Oder finden die Wunder uns?
Die Wunder haben für mich viele Facetten. Wundervoll kann eine beeindruckende Landschaft sein, eine besonderes Blümchen am Wegesrand, eine erstaunliche Begegnung mit fremden Menschen. Genauso wundervoll ist aber auch der Rückhalt durch Familie oder langjährige Freundschaften. Um Wunder als solche wahrzunehmen bedingt es auch einer gewissen Dankbarkeit. Wer all dies als Selbstverständlichkeit versteht, würde die selben Erfahrungen vielleicht gar nicht gleichermaßen als wundervoll bezeichnen.
Wundervoll trotz Unwegsamkeiten?
Wundervoll heißt übrigens nicht, dass es keine Unwegsamkeiten gibt. Selbst wenn ich das Jahr im Rückblick als wundervoll erachte, heißt es nicht, dass alles nach Plan lief oder es keine Stolpersteine gab. Es heißt sich den Weg durch diesen Dschungel an Hindernissen zu bahnen und unter’m Strich trotzdem eine positive Bilanz ziehen zu können.
Welche wundervollen Ereignisse hattet ihr dieses Jahr? Wofür seid ihr dankbar? Welche Menschen sorgten für wundervolle Erlebnisse und Erinnerungen?
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