Fiese Erkältung und daher eine rote Nase wie ein sehr bekanntes Rentier? Glücklich der, der im Sommer über Ringelblumen und Johanniskraut gesammelt und es in Öl ausgezogen hat, denn diese Mazerate sind nun sehr, sehr hilfreich! Gemeinsam mit hautpflegenden und duftenden ätherischen Ölen geht es der Nase bald wieder gut. Ein paar verschiedene Wachse sorgen für die nötige Konsistenz um keine Sauerei beim Auftragen zu veranstalten.

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass man die Rote Nasen Salbe auch herstellen kann, wenn man keine rote Nase hat. Sie eignet sich nämlich auch perfekt als Lippenbalsam in der kalten Jahreszeit. Und dank des Rotöls, das aus dem Johanniskraut gewonnen wird, hat er noch dazu eine wunderhübsche Farbe. Eins will wohl angemerkt sein: Es kann phototoxisch wirken, also eurer Haut schaden, wenn ihr nach dem Auftragen zu viel Sonne abbekommt. Es ist zwar nicht viel drin, doch vorsichtshalber würde ich ihn nicht unbedingt vor einem sonnigen Skitag oder ähnlichem auf meine Lippen auftragen.

Und so geht’s:
- 15 g Ringelblumenöl, 15 g Johanniskrautöl gemeinsam mit 4 g Bienenwachs, 4 g fester Kakaobutter, 4 g Carnaubawachs und 4 g Sheabutter in einem feuerfesten Rührglas im Wasserbad erhitzen und alles unter ständigem Rühren schmelzen. Carnaubawachs hat einen sehr hohen Schmelzpunkt (bei knapp über 80°C), es kann also eine Zeit lang dauern.
- Wenn alles geschmolzen ist, alles wieder abkühlen lassen.
- Kurz bevor es wieder fest wird, 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl und 5 Tropfen ätherisches Rosenöl einrühren.
- Die flüssige Masse in kleine Tiegel gießen und vollständig erkalten bzw. aushärten lassen.
Mehr MiradaVerde
Du möchtest regelmäßig Information und Inspiration um Pflanzen mit allen Sinnen zu erleben? Hole dir heute noch den gratis Newsletter und bekomme jeden Sonntag einen Wochenrückblick als E-Mail. Jetzt anmelden






