Vor kurzem bin ich aus einer Kombination von Zufall und Neugierde über das Sal Harz gestolpert. Als ich es abends dann räucherte, war ich so angetan, sodass ich bereute nicht viel mehr davon gekauft zu haben. Und ich konnte es kaum erwarten euch zu davon zu erzählen. Die letzte Rauhnacht, die uns heute Nach bevorsteht, finde ich eine sehr passende Gelegenheit um Sal-Harz zu räuchern.
Sal-Harz wird vom Salbaum, botanisch “Shorea robusta” gewonnen. Man nennt es auch tibetischen oder Schamanen-Weihrauch. Während dieses Räuchermittel in Indien und Tibet vor allem für spirituelle Zeremonien und Rituale weit verbreitet ist, kennt man ihn hierzulande nicht wirklich.

Die Gewinnung dieses Räucherwerks erscheint im Gegensatz zu jener des echten Weihrauchs vom Weihrauchbaum Boswellia wesentlich verträglicher zu sein. Während die Weihrauchbäume absichtlich verletzt werden müssen um das Harz ernten zu können, wird das Harz des Salbaums von einem Insekt freigelegt. Wenn sich der sogenannte Ameisenlöwe eingräbt, gräbt er gleichzeitig das Salharz aus, das dann von den Menschen eingesammelt werden kann.
Das ist doch angesichts seine unglaublichen Dufts sehr erstaunlich ist! Sal Harz hüllt einen beim Verräuchern regelrecht in eine weiche, balsamische Duftwolke ein. Sie trägt auch den letzten schlechten Gedanken noch fort, wenn es einen gibt. Was bleibt ist Ruhe und eine tiefe Entspanntheit.
Verwendete Literatur:
- Kräuterparadies seit 1887. Sal-Harz tibetanischer Weihrauch. Letzter Zugriff: 4.1.1026
- Wikipedia. Salbaum. Letzter Zugriff: 4.1.2026
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