Kann man es glauben, dass der Januar schon wieder vorüber ist!? Das bedeutet gleichzeitig auch, dass wir die kälteste und dunkelste Jahreszeit wider hinter uns haben. Nicht umsonst heißt es “zu Weihnachten a Mückenschritt, zu Neujahr a Hahnentritt, zu Heilig Drei Könige a Hirschensprung und zu Maria Lichtmess a ganze Stund”. Das ist auch genau das Thema aller Brauchtümer und Feste der ersten Februartage. Sei es Imbolc, der Saint Brigid’s Day oder Maria Lichtmess – sie alle haben den Übergang von Winter auf Frühling, vermehrtes Licht und zunehmende Wärme zum Thema. Die Sehnsucht danach gibt es wohl seit Menschengedenken.

Jeder Same birgt eine Sehnsucht.

Khalil Gibran sagte “Jeder Same birgt eine Sehnsucht.” Die Sehnsucht auf fruchtbaren Boden zu fallen, zu keimen und nach und nach zu einer eigenständigen Pflanze heranzuwachsen. Ich finde es macht sich schon so eine gewisse Aufbruchstimmung breit. Allerdings ist den scharrenden Hufen im Februar aber noch etwas Einhalt zu gebieten. Noch sind die Tage für die meisten Pflanzen zu kalt und die Bedingungen zu schlecht um zu keimen.

Der Monatsname ‚Februar‘ leitet sich aus dem lateinischen Wort ‚februare‘ ab und dies bedeutet ‚reinigen‘. Es ist Zeit sich von altem Krempel physischer und psychischer Natur zu verabschieden um neuen Ideen und Vorhaben Platz zu machen. So wie der Schnee erst schmelzen und der gefrorene Boden auftauen muss, damit etwas wachsen kann. Während dies aber geschieht, kann man sich schon Gedanken machen was man ändern möchte und Inspirationen holen wie man dies tun will. Gewissermaßen das Samenkorn, das man wachsen lassen möchte, darauf vorzubereiten, dass es nicht mehr lange dauert um der Sehnsucht durchzutreiben nachgeben zu können.

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