Die Magnolienblüte ist wieder im vollem Gang und zumindest ich kann mich überhaupt nicht satt sehen daran! Glücklicherweise habe ich unmittelbar vor meinem Fenster eine wunderschöne Tulpenmagnolie wachsen, die mich jedes Jahr wieder erfreut. Dieses Jahr habe ich ihr allerdings eine Hand voll ihrer rosa-weißen, jungen Blüten gestohlen und sie eingelegt. In einem Essig-Zuckergemisch eingelegte Magnolienblüten sind definitiv nichts was man alle Tage bekommt, aber definitiv wert gemacht zu werden, wenn man die Chance dazu hat.

Wie lange sie sich im Glas halten kann ich euch leider nicht sagen, weil wir sie bereits zwei Wochen nach dem Einlegen dieses Osterwochenende bereits verspeist haben. Sie sind nicht nur gut, sondern auch besonders hübsch als Garnitur!
Die Magnolienblüten solltet ihr unbedingt kurz nachdem die Knospen aufgegangen sind, ernten. Richtig aufgeblühte Blütenblätter sind extrem bitter. Wenn ihr die eingelegten Magnolienblüten später gegessen habt, bleibt ein wunderhübsch rosaroter Magnolienblütenessig übrig, der dann jeden Salat zu etwas besonderem macht!
Und so geht’s:
- Die Blütenblätter von 4 Magnolienblüten (kurz nachdem die Knospe aufgegangen ist) abzupfen und in ein sauberes Schraubglas schichten.
- 125 g Feinkristallzucker , 225 g Essig (ich habe eine Mischung aus weißem Balsamico und Apfelessig verwendet) und 1 TL Salz in einem Topf aufkochen lassen.
- Den kochend heißen Essig über die Blüten gießen, das Glas verschließen und am Kopf stehend auskühlen lassen.
- Bereits am nächsten Tag hat der Essig eine hübsche rosarote Farbe!
- Zur Verwendung die Blütenblätter vorsichtig mit den Fingern auseinander ziehen. Wegen des Zuckers ist es ein bisschen klebrig. Als Salatzugabe oder als Speisengarnitur verwenden.
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