Die Lack-Zistrose ‘Cistus ladanifer’ aus der Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae) ist mehr als nur ein hübsch blühender Strauch, der ab April wieder seine knittrigen, dennoch strahlend weißen Blüten – nicht selten mit dunkelroten Flecken an der Basis – zeigen wird. Aus Blättern und Zweigen wird im Mittelmeerraum per Wasserdampfdestillation ätherisches Zistrosenöl gewonnen.

Dieses harzig herb riechende ätherische Öl wirkt auf mehreren Ebenen. Seine antivirale Wirkung macht es zum wertvollen Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Gleichzeitig ist der balsamische Duft ein wahrer Seelentröster. Man sagt die Zistrose kümmert sich um Seelen, die genauso zerknittert sind wie ihre eigenen Blätter.

Wer der psychischen Komponente etwas Nachdruck verleihen will und zusätzlich eine blumige Note ins Spiel bringen möchte, der kann sie unter anderem gerne mit dem ausgleichenden Neroliduft kombinieren.

Für alle, die es noch einen ticken blumiger, ich möchte fast schon sagen “frühlingshafter” haben möchte, der ist mit dem aphrodisierenden Jasmin möglicherweise gut beraten.

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