Wildkräuternocken in Butter geschwenkt und mit essbaren Blüten garniert ist ein Frühlingsschmaus, der ein bisschen an Hüttenessen auf der Alm erinnert. Nicht unbedingt ein leichtes Essen, aber soooooo gut!
Um die Wildkräuternocken zu kochen geht es natürlich erst einmal auf die Wiese um die mittlerweile gut bekannten Brennnessel, Giersch, Gundelrebe, Taubnessel, Vogelmiere, Spitzwegerich, Löwenzahn, behaartes Schaumkraut, Sauerampfer, Gänseblümchen, Bärlauch, Schafgarbe, Schabockskraut, Dost etc. einzusammeln. Und dann kann’s auch schon losgehen!
Und so geht’s:
- 110 g Wildkräuter ganz fein schneiden.

- 250 g Magertopfen / Quark mit 1 Ei, den zerkleinerten Wildkräutern, 75 g Semmelbrösel, 30 g Weizenvollkornmehl etwas Salz und Pfeffer vermischen. Kleiner Tipp: Am einfachsten ist es mit den Händen.
- Den Teig ca. 30 min im Kühlschrank rasten lassen.
- Mit einem Esslöffel möglichst gleich große Nocken aus dem Teig herausstechen und mit befeuchteten Händen zu Nocken formen. Bei mir hat die Masse 13 Stück ergeben.
- Ausreichend Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salz zugeben, die Wildkräuternocken vorsichtig einlegen. Erst werden sie zu Boden sinken, bald werden sie aber wieder an die Oberfläche aufsteigen. Die Nocken im leicht kochenden Wasser gute 10 Minuten kochen, dann mit einem Lochschöpfer herausnehmen.
- In einer Pfanne Butter schmelzen, die Nocken darin anbraten.
Mit Gänseblümchen, blühender Gundelrebe, Schafgarbe, Wiesenschaumkraut und was euch sonst gefällt garnieren und sofort servieren.

Inspired by Martina Enthammer, instagram/foodstories.at, Bärlauchnockerl 9.4.2026
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